A Day To Remember – Bad Vibrations

Sven 1. September 2016 0
A Day To Remember – Bad Vibrations

Tracklist:

  1. Bad Vibrations
  2. Paranoia
  3. Naivety
  4. Exposed
  5. Bullfight
  6. Reassemble
  7. Justified
  8. We Got This
  9. Same About You
  10. Turn Off The Radio
  11. Forgive and Forget

Mittlerweile sind fast drei Jahren verstrichen. A Day To Remember melden sich mit ihrem sechsten Studio Album nach „Common Courtesy“ zurück. Nun stellt sich folgende Frage:

Was können wir von „Bad Vibrations“ erwarten?

Bis jetzt haben es A Day To Remember immer wieder geschafft, sich auf einer Linie treu zu bleiben. Meiner Meinung nach tun sie es auch dieses Mal: Mal in gewohnter Aggressivität, wie bei „Exposed“,  „Reassemble“  oder „Turn Off The Radio“ und erinnert teilweise an Songs auf „For Those Who Have Heart“. Allein, weil ich dieses Album liebe, waren sie mir gleich durchaus sehr vertraut.

Was bei einem Album von ADTR nicht fehlen darf, sind die Songs, die uns im Pit Spaß schwitzen lassen – nur finde ich, dass man hier ein wenig zu kurz kommt.  „Paranoia“ zählt aber definitiv zu dieser Reihe, denn melodisch schnell will man diesen Song abfeiern. Ich würde „Naivety“ ebenfalls fast dazu zählen. Nur dieser ist fast schon zu radiotauglich, hat aber auch seine Stärken – ein bisschen tanzen ist drin.

Mit „Forgive & Forget“ schließt man „Bad Vibrations“ ab. Man steigert sich von ruhig hoch bis zum Höhepunkt und lässt es ruhig ausklingen. An „If It Means A Lot To You“ kommt es leider nicht ran.

Sie haben nicht viel anders gemacht, wie sonst auch. Jeremy McKinnon ließ aber in einem Interview verlauten, dass der Aufnahmeprozess bei diesem Album sich durchweg von Vorigen unterschieden hat. Wie genau sich das auf den Longplayer ausgeübt hat, kann ich nicht beantworten. Macht euch selbst ein Bild davon.

Wie ihr bemerkt habt, blickt man oft auf das vorhandene zurück, was die Band bereits veröffentlicht hat. Ich komme immer zu einem Nenner und das ist auch hier rückblickend nicht schlecht, was abgeliefert wird. Teilweise lässt mich das Album wieder hellhörig werden, teilweise fehlt mir einfach der Kick.

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