Flash Forward – Revolt

Flash Forward
Revolt (Uncle M)


Was passiert wenn man die Energie von „Anberlin“, die Eleganz von „Dashboard Confessional“ und die Wucht von „The Used“ mixt? Es kommt ungefähre der Sound von „Revolt“, dem neusten „Flash Forward“ Langspieler, dabei heraus. Über 12 Songs tobt sich die Band aus Wesel aus und geben sich dabei experimenteller als jemals zuvor. Wer vertraut mit den Werken der Band ist, wird zwar viel vertrautes wiederfinden, vor allem die mitreißenden Hymnen sind geblieben, aber auch einiges an Neuerungen. Denn die Band hat es sich nicht nehmen lassen, den Sound bei jedem Song noch etwas mehr auszuloten. So beginnt das Album mit dem metallastigen „Heart of Gold“, nur um im folgenden „Deadline“ die zuvor aufgebaute Erwartungshaltung über Bord zu werfen und ein Lied ohne markantes Riff, welches zu beginn sogar komplett ohne Gitarre auskommt, folgen zu lassen. Und ab hier wird klar: „Revolt“ wagt viel. Doch scheitert nicht. So geht es in „Chains“ punkiger zu, „Perfectionist“ überzeugt durch seine Emoklänge und „Old Enough“ archiviert zum Alternativ Vorzeigestück.
Aber auch Textlich ist der Name Programm. Statt sich auf das innere zu beschränken prangert das Trio die aktuellen Missstände der Gesellschaft an, kritisiert Leistungsdruck, Schönheitswahn oder Egoismus und plädiert für ein solidarisches Miteinander. Hut ab „Flash Forward“, selten hat ein Album den deutschen Alternativ-Rock-Pop-Punk-Kosmos so bereichert.

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