Neck Deep – Wishful Thinking

Release: 14.01.2014

Label: Hopeless Records

Neck Deep dürfte dem ein oder anderen relativ bekannt sein –  vor allem durch diesen doch in der Pop Punk Szene großen Hype, der sich durch das Internet wie die Pest verbreitet hat. Mit den beiden EPs „Rain In July“ und “History Of Bad Decisions” konnte man bereits erste Ausrufezeichen setzen, die durchaus wirklich überraschend gut klangen. Sicherlich lässt sich darüber streiten, ob es sich nur um eine englische Kopie ist – für die Kenner muss ich hier jetzt nicht noch großartig ausholen. Seitdem Neck Deep bei Vertrag unter Hopeless Records steht, scheint der Weg nach oben wohl unaufhaltsam zu sein. Infolgedessen veröffentlichte man am 14. Januar ein neues Album mit dem Titel „Wishful Thinking“.

Es wurden daher bereits zwei Singles veröffentlicht, die den Hörer „heiß“ machen sollten. Hier muss ich gestehen, dass die beiden Singles „ Crushing Grief (No Remedy)“ und „Growing Pains“ wohl für mich auch die beiden besten Songs sind. Als aufmerksamer Hörer stellt man fest, dass es glattgebügelter klingt, einfach poppiger. Nicht zu verachten ist meiner Meinung nach auch „Loosing Teeth“ als Opener, der zum Mitsingen Live anstachelt. Beim mehrmaligen Hören fiel mir noch „Zoltar Speaks“ auf. Der Beginn dieses Songs  klingt so, als hätte man wie in den 90ern eine The Offspring Platte in den CD-Player geschoben. Es ist zwar nichts Neues, aber definitiv doch erfrischend.

Abschließend darf man gut und gerne behaupten, dass es definitiv nicht das Album des Jahres ist. Vielleicht mag es für viele Pop Punk Hörer wieder in Vergessenheit geraten, jedoch würde ich selbst „Wishful Thinking“ niemals in die Ecke schmeißen. Es hat natürlich mehr Tief- als Höhepunkte. Was mir eindeutig fehlt, sind die härten Sounds wie auf den Vorgänger EPs – vor allem wie auf „Rain In July“.

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Sven

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