New Deadline – To Hope

New Deadline
To Hope (Redfield Records)

Was passiert, wenn sich vier Finnen, welche die Bühne mit Bands wie „All Time Low“, „Taking Back Sunday“ oder „Funeral For A Friend“ geteilt haben und sich nicht vor musikalischen Einflüssen aus allen Himmelsrichtungen verschließen, in eine Hütte im Wald zurückziehen um ein Album aufnehmen? Genau, ein extrem vielseitiges Werk mit viel Herzblut, dass sich irgendwo zwischen Pop, Punk, Emo und Alternative bewegt. Dabei bildet diese Mischung das Grundgerüst von „To Hope“, welches – in seinen kompakten 30 Minuten Spielzeit – immer wieder mit Einflüssen von Bands wie „Biffy Clyro“, „Creeper“ „Lower Than Atlantis“ oder „Rise Against“ erweitert wird. Bereits die Hook des Openers „Runaway“ setzt sich im Ohr der Hörer fest und stellt eindrucksvoll das Ohrwurmpotential des Quartetts dar. Und genau dieses Potential bleibt auch den Rest des Albums erhalten. Alle 10 Songs kommen kurzweilig daher, überzeugen mit charmante Texte zwischen Liebe, Freundschaft und Coming-Of-Age-Thematik und strotzen vor positiver Energie. Während viele Genrekollegen zur Zeit Donald Trump, den allgegenwärtigen Rechtsruck oder allgemeine Unsicherheit verarbeiten, heben „New Deadline“ Glas und Faust für die guten Dinge im Leben und erinnern uns daran, dass wir uns dieser immer bewusst sein sollten. Selten klang ein Album so hoffnungsvoll und Kraft spendet wie „To Hope“.

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