Review: The Story So Far – Proper Dose

Tracklist:

1. “Proper Dose”
2. “Keep This Up”
3. “Out of It”
4. “Take Me As You Please”
5. “Let It Go”
6. “Upside Down”
7. “If I Fall”
8. “Need To Know”
9. “Line”
10. “Growing on You”
11. “Light Year”

Drei Jahre sind eine lange Zeit, die wir haben überbrücken müssen. Albumtechnisch war es dementsprechend sehr ruhig und zeitweise wusste man nicht, wie es mit einem neuen Album aussehen würde. Zwischenzeitlich gab es 2017 schon einmal eine neue Single „Out Of It“, die aber noch nicht mit einem neuen Album in Verbindung gebracht werden konnte. Trotzdem gefiel mir dieser Song bereits tausendmal besser als das Selftitled von 2015. Mir fehlt dort einfach der Impuls von den Vorgängern. Nun gut, das ist jetzt Geschichte und endlich dürfen wir uns über das neue Album „Proper Dose“ freuen, welches am 21. September erscheint. Neben „Out Of It“ gab es auch noch weitere Kostproben: „Let It Go“, „Upside Down“ und „Take Me As You Please“, die im Laufe der letzten Wochen veröffentlicht worden sind. Die drei neueren Singles heben sich zwar nicht von „Out Of It“ ab, doch zeigt deutlich: The Story So Far und heavy Pop Punk à la 2011 – 2013 – Fehlanzeige. „Let It Go“ ist eine rockige Nummer, „Upside Down“ und „Take Me As You Please” sind deutlich ruhiger, aber eingängig.

Als ich nun endlich die Vorabbemusterung in meinem Postfach begrüßen durfte, habe ich natürlich nicht lange gezögert und mich sofort damit befasst, das Album „Proper Dose“ mehrmals durchzuhören – auch gerade lasse ich mich davon berieseln und es läuft nebenher. Zu Beginn schallt mir der gleichnamig zum Albumtitel „Proper Dose“ um die Ohren. Es gefällt mir gleich zu Beginn und hat einen Hauch von früheren Tagen. Mein persönlicher Favorite folgt auf Anhieb mit „Keep This Up“ und lässt keine Zweifel aufkommen, dass das Album, aufgrund der vorab veröffentlichen Singles, langweilig werden könnte oder man in die Pop/Rock Schiene gleiten könnte. Ich schaue mit einem Auge auf Trophy Eyes, wobei das Album „The American Dream“ nicht so schlecht ist, obwohl viele enttäuscht sind. Genug abgeschweift, „Keep This Up“ haut mich um – dieser Gitarrenriff ist schon allererste Sahne. Wenn ihr aber generell euch die alten Sachen zurückwünscht, kann ich euch nur „Need To Know“ empfehlen. Das Schlagzeug prügelt sich durch den Song, ein Hauch von Aggressivität ist zu spüren. „Line“, „Growing On You“ und „Light Year“ beenden das Album ein wenig ruhiger und experimenteller.

Sicherlich ist es nichts Neues, wenn man sich von Album zu Album weiterentwickelt, so auch The Story So Far. Man muss es nicht immer gut finden, aber man sollte einer Band auch immer einen gewissen Respekt zollen, wenn eine Weiterentwicklung stattfindet. The Story So Far enttäuscht nicht, sorgt aber auch nicht für eine überschwängliche Euphorie, obwohl man lange drei Jahre lang hat warten müssen. Man liefert solide ab!

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Sven

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