Turnover – 24.01.2016

Christian 27. Januar 2016 0
Turnover – 24.01.2016

Vergangen Sonntag machten Turnover, gemeinsam mit Citizen und Newmoon, im Rahmen ihrer Europa Tournee halt im Gebäude 9 in Köln. Wir haben die Chance genutzt um ein bisschen mit Austin Getz und Eric Soucy über die Vergangenheit und Zukunft der Band sowie Star Wars zu sprechen:

Pop-Punks.de: Ihr kommt aus Virginia Beach, nicht gerade einer der Staaten, den man mit Pop-Punk, wie ihr ihn damals gespielt habt, verbindet. War es schwierig dort als Band anzufangen?

Austin: Es war großartig! Wir konnten mit viele Bands spielen, es gab tolle Locations und coole Promoter. All dies sind Faktoren, dass wir heute in der Lage sind hier zu spielen, soweit weg von dem Ort an dem wir begonnen haben. Leider ist es dort anders geworden. Ich habe damals viele tolle Bands dort gesehen.

Pop-Punks.de: Wie bereits oben erwähnt, habt ihr gerade zu Beginn eurer Karriere noch Pop-Punk gespielt. Bis ihr euren Sound 2013 mit „Magonila” geändert habt und diesen Weg mit „Peripheral Vision” konsequent weitergegangen seid. Was waren die Gründe für diese Veränderung?

Austin: Dafür gab eigentlich keine Gründe, wir haben uns nicht gesagt „Hey! Wir machen jetzt was anderes.”

Eric: Es passiert, dass man eine gute Idee für einen Song hat, diese Idee aber nicht unbedingt pop-punkig ist, wie die alten Lieder. Deshalb verwirft man eine Idee aber nicht, wenn man davon überzeugt ist.

Austin: Zudem haben sich unsere Einflüsse geändert.

Pop-Punks.de: Könntet ihr euch denn vorstellen alte Songs wie „Sasha” oder „Sleepless Nights” noch einmal Live zu spielen?

Austin: Nein, das war eine andere Band.

Eric: Ich war zu dieser Zeit noch gar nicht in der Band. Die neuen Sachen, insbesondere „Peripheral Vision”, ist wer wir sind und was uns ausmacht. Diese Album ist was wir zusammen geschrieben haben, was wir zusammen aufgenommen haben und was wir zusammen auf der Bühne präsentieren möchten.

Austin: Als wir Songs wie „Sasha“ geschrieben haben, waren wir deutlich jünger. Heutzutage fühlen wir nicht mehr so wie damals und können uns damit nicht mehr identifizieren.

Pop-Punks.de: Würdet ihr denn sagen, dass er nun zufrieden seid mit dem Sound oder wollte ihr in Zukunft vielleicht noch andere Genere bedienen?

Eric: Wir sind mit „Peripheral Vision” sehr zufrieden, aber wie es bei Kunst ist, entwickelt sie sich stetig weiter, ebenso wie der Künstler. Man bekommt immer wieder neue Einflüsse und deshalb können wir nichts ausschließen. Wir schreiben auch schon wieder neue Songs und planen in naher Zukunft eine weitere Veröffentlichung.

Pop-Punks.de: Ihr seid jetzt schon ein paar Tage auf Tour. Es ist das erste mal, dass ihr mit dem neuen Album in Europa seid, wie sind die Reaktionen des Publikums auf die Songs?

Eric: Soweit ich dies beurteilen kann, sind sie gut. Allgemein ist es eine sehr gute Tour bis jetzt und wenn mich jemand nach meinen besten Tourerlebnis fragen würde, wäre es definitiv auf dieser Tour die Nacht in Amsterdam!

Pop-Punks.de: Kannst du uns was darüber erzählen?

Eric: Nein, leider kann ich dabei nicht ins Detail gehen (lacht.) Ich weiß auch nicht mehr alles.

Pop-Punks.de: Gibt es auch unschöne Erinnerungen?

Austin: Nein, die gab es zum Glück nicht. Als wir das letzte mal in Köln waren, haben wir uns mit einer anderen Band geprügelt und in Montana ist mal in einem 400 Seelen Kaff unsere Van kaputt gegangen. Aber das war schon das schlimmste. Schlechte Erinnerungen gibt es keine. Zumindest keine die erwähnenswert sind. Wir sind was das angeht langweilig, aber das ist auch gut so.

Pop-Punks.de: Wenn ihr euch aussuchen könnten, mit welcher Band ihr auf tour gehen könntet, wer würde es sein?

Eric: Linkin Park!

Austin: Auf jeden Fall Linkin Park!

Eric: „Hybrid Theory” und „Meteora” sind großartige Alben. Wenn Linkin Park uns mitnehmen wollen würden, wären wir die letzten die nein sagen.

Pop-Punks: Jetzt haben wir viel über eure Musik gesprochen, aber was hört ihr momentan Privat? Was läuft im Tourbus für Musik?

Eric: Eigentlich hören wir keine Musik im Bus, wir haben einen DVD Player als gucken wir die ganze Zeit nur Star Wars. Alle Sieben auf repeat.

Pop-Punks: Der neue Film hat ja für viel Diskussionsstoff gesorgt. Wie gefiel euch „The Force Awakens”?

Eric: Es ist ein guter Film, aber halt ein typischer Hollywood Blockbuster. Ich denke nicht, dass er annähernd so gut ist wie die anderen sechs Teile. Aber er war schon unterhaltsam. Ich mag auch Episode I-III.

Austin: Ja, die sind klasse!

Eric: „The Force Awakens“ spielt nicht in derselben Liga.

Pop-Punks.de: Vielen Dank für das Interview, hoffentlich kommt ihr bald wieder nach Deutschland!

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