WSTR in Köln 15.10.2017

Shows im MTC in Köln sind immer sehr vielversprechend, wenn es um energetische Pop Punk Shows geht. An diesem Abend waren Weatherstate, Storyteller und WSTR zu Gast. Was mir bereits relativ früh auffiel: das Fassungsvermögen des MTC würde heute nicht voll ausgeschöpft werden. Verhalten wurde die erste Band Weatherstate auf der Bühne begrüßt. Der Bekanntheitsgrad der Band ist noch nicht allzu groß, trotzdem gefiel mir der Auftritt und war ansprechend. Der Sound erinnert mich persönlich an die gute alte 2000er Pop Punk Zeit. Ich muss gestehen, ich habe vorher noch nichts von ihnen gehört, würde sie mir jederzeit noch einmal anschauen.

Storyteller kamen nach kurzer Umbaupause auf die Bühne. Die Jungs kenne ich bereits ein wenig länger, vor allem Nils. Dieser bestätigte mir, dass die Tour sehr gut laufen würde. Man würde konstant vor 80 Leuten spielen (nur Berlin wäre nicht so der Bringer) – was für eine deutsche Pop Punk Band doch schon mehr als beachtlich ist. Diese Aussage macht Nils, sowie Storyteller an sich schon sehr sympathisch. Bewusst versuchte man das Publikum mit einzubinden und man schaffte es auch, die Leute gekonnt zu animieren, doch mitzumachen. Man bat die Besucher des MTC doch einen oder mehrere Schritte näher an die Bühne zu treten. Voller Energie schaffte man, die doch fürs MTC, wenigen Besucher ein wenig in Bewegung zu bringen. Für den Support eigentlich ungewöhnlich, wurde sogar noch eine Zugabe gefordert. Storyteller ließ sich nicht zweimal bitten und schmetterte noch einen Song aufs Parkett! Chapeau: euch sehe ich immer gerne wieder!

Daraufhin folgten WSTR, die mit ihrem ersten Album, welches sie dieses Jahr releast haben, auch ihre erste Headline Tour durch die vier großen Städte Deutschlands präsentierten. Irgendwie wollte anfangs der Funke nicht so ganz überspringen. Woran es wohl lag? Ich kann es, ehrlich gesagt, nicht beantworten. Es wurde viel vom neuen Album gespielt, zwischendurch zwei Songs von ihrer ersten EP. Erst zum Schluss, wo der Funke doch ein wenig mehr übersprang, war es bereits vorbei. Persönlich war ich ein wenig enttäuscht, da ich WSTR mag. Mir ging es nicht nur allein so. Nach gefühlten 35 Minuten war der Headliner bereits wieder von der Bühne verschwunden, und das ohne eine Zugabe zu geben. Um fair zu bleiben, diese wurde auch nicht gefordert. Hoffentlich ist es beim nächsten Mal deutlich besser!

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Sven

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